LunaAlso der erste Abend und die erste Nacht gestalteten sich schonmal sehr ruhig. Luna hatte schon nach ihrer Ankunft hier nicht mehr weiter herumgemauzt. Räumlich waren die beiden ja noch getrennt. Ruby hat mich am Samstag wie so ziemlich jeden Morgen gegen 7 Uhr geweckt, sich ihre Streicheleinheiten abgeholt und sich danach wieder auf ihren Schlafplatz auf dem Kleiderschrank gelegt.

Ich bin dann zu Luna, hab sie mit einem Shirt von mir ein bisschen „abgerieben“, die kleine Maus war total verschmust und hatte definitiv keinen Bock mehr, in ihrem Zimmer zu bleiben. Also habe ich die Tür einfach mal aufgemacht. Dahinter saß natürlich die mittlerweile wieder erwachte Ruby und fauchte sie an. So richtig geheuer ist ihr das alles wohl nicht.

Luna konnte ihr neues Heim aber trotzdem schon mal ausgiebig inspizieren. Wenn Ruby in der Nähe ist gibts von ihr ein Fauchkonzert erster Sahne. Luna ihrerseits ist sich ihrer Lage als Neuankömmling wohl durchaus bewusst und duckt sich eher ab, wenn die beiden aufeinandertreffen. Ich lass die beiden einfach mal machen.

Luna kuschelt bei FrauchenAnsonsten ist noch zu berichten, dass Luna am Abend (Ruby hatte es sich in luftiger Höhe auf ihrem neuen Kratzbaum bequem gemacht und hielt ein Nickerchen ab) zu uns beiden auf die Couch gesprungen kam und sich von ihren neuen Dosis ausgibig bekuscheln ließ. Das war total süß.

Was uns aufgefallen ist: Luna tretelte auf unserer Decke während der Streicheleinheiten und „nuckelte“ an einer imaginären Milchquelle. Ob sie zu zeitig von ihrer Mami getrennt wurde? Ich kenne das von der ersten Katze meiner Eltern, die hat das auch mit unglaublicher Hingabe über die ersten 3 Jahre gemacht.

Übrigens scheint die kleine Maus heute etwas heiser zu sein. Ihr Mauzen klingt eher nach einer knarzigen Tür. Das war wohl gestern etwas viel Miauen auf der Fahrt ins neue Zuhause 😉

28.09. – Tag 3

14:00 Uhr

Ruby ganz fotogenHeute war bei Ruby, Luna und mir erstmal ausschlafen angesagt. Ruby ist dann aber zumindest mittags zum Essen kochen mit mir in die Küche gekommen und hat mir von ihrem Stammplatz auf dem Hängeschrank interessiert zugeschaut. Dummerweise hatte ihr Dosi nur Kasseler und Sauerkraut zuzubereiten – für Ruby eher ein unbefriedigendes Essen (weil nix von der Arbeitsplatte fällt). Luna hingegen schlief auch während meiner Kochanstrengungen noch tief und fest. Sie hat sich übrigens vorerst einen Schlafplatz in unserem Kleiderschrank ausgesucht – ich denke daran können wir später noch ein wenig arbeiten 😉

Luna am FensterErst gegen 13:30 Uhr ist unser Glücksmiezi endlich erwacht. Just in dem Moment, wo ich das Schlafzimmerfenster aufgemacht hatte. Sie liebt es total, hier in luftiger Höhe alles mögliche zu beobachten. Die beiden Male wo wir sie im Tierheim gesehen haben hat sie auch immer ihren Stammplatz am Fenster gehabt. Daher dachten wir uns schon, dass sie unsere katzensicheren Fenster bestimmt lieben wird.

Wenn Frauchen dann vom Mäuse verdienen heimkommt werden wir wohl mal einen kleinen Abstecher in den Garten machen. Ich denke die beiden Damen werden sich in unserer Abwesenheit nicht direkt zerfleischen 😉

19:00 Uhr

Luna & SolIm Garten gehen so langsam die Aufräumarbeiten los. Heute haben wir die Sonnenblumen gekappt und gleich einen großen Strauß für unser Wohnzimmer zusammengestellt. Unsere Damen haben sich wie angenommen nicht zerfleischt… das mag allerdings auch daran gelegen haben, dass dank offenen Fenstern und etwas Zug die Schlafzimmertür zugefallen war. Luna schlief im Kleiderschrank, nur Ruby begrüßte uns also bei unserer Ankunft freudig quietschend. Apropos – Luna’s Stimme ist auch an Tag 2 noch nicht wieder so richtig geölt.

Wir versuchen den Tagesablauf so normal wie immer zu gestalten. Das gelingt sogar halbwegs. Ruby faucht Luna weiterhin an, wenn sie ihr zu nahe kommt. Ansonsten ist unser Lackfellchen aber ziemlich entspannt und kann von Fauchen auch nahtlos zu schnurren oder freundlichem Maunzen übergehen, wenn wir sie entsprechend beruhigen. Handgreiflich ist Ruby bisher nicht geworden. Luna akzeptiert Rubys „Komfortzone“ weitestgehend. Wenn die Hausherrin faucht, zieht Luna sich zurück.

22:30 Uhr

Luna ist mit ihrem neuen Frauchen ins Bett gegangen. Sie hat sich direkt an den Rücken des neuen Dosis gekuschelt und ein kleines Schläfchen abgehalten. Ruby legte sich direkt im Wohnzimmer neben Herrchen auf der Couch ab. Nach etwa einer Stunde kam Luna nochmal nach vorn. Ruby war in der Zwischenzeit wieder auf dem Kratzbaum zum Schlafen – so konnte Luna auch mit Herrchen noch ein wenig kuscheln.

29.09. – Tag 4

Luna am Kratzbaum im SchlafzimmerHeute hatten die Dosenöffner direkt mal beide frei. Kein Grund für unsere beiden Mäuse auf ihr Ausschlafen zu verzichten. Uns kam das natürlich durchaus gelegen. Wir konnten in aller Ruhe in den Tag starten. Nach einem ausgiebigen Frühstück für uns und einem eher kleinen Mahl für unsere 2 Damen wollten wir in den Garten – es wird Zeit mit allerlei zu steckenden Blumenzwiebeln für reichhaltige Blütenpracht im Frühling zu sorgen. So ließen wir Ruby und Luna allein – da es schön warm war hatten wir allerdings wieder so ziemlich alle Fenster und die Balkontür offen gelasssen. Diesmal waren die Türen allerdings gut gegen zufälliges Zufallen geschützt 🙂

Allgemein konnten wir beobachten, dass Ruby weitaus weniger fauchte als die Tage davor. Luna war dafür etwas nervöser. Unser neues Mäuschen hat ihren Namen allem Anschein nach zurecht: wie der Mond taucht auch Luna eher dann auf, wenn es draußen dunkel wird. Dann kuschelt sie mit uns, tretelt und nuckelt an diversen Kuscheldecken.  So richtig nachtaktiv ist sie aber zum Glück auch nicht. Wenn in der Wohnung das Licht ausgeht, geht auch Luna schlafen.

Übrigens nicht mehr im Kleiderschrank – sondern darauf… also direkt auf Ruby’s angestammten Schlafplatz. Ihren Unmut darüber äußert das kleine Lackfellchen – wie sollte es anders sein – mit einem Fauchen. Eine lustige Begebenheit dazu: Wir hatten Luna ein neues Katzenbettchen gekauft und es am abend auf den Kleiderschrank verfrachtet. Ruby hielt dieses Bettchen wohl für Luna selbst – und fauchte das Bettchen an 😀

30.09. – Tag 5

Ruby mauztHeute hatte Frauchen noch frei und war mit den beiden Mäusen allein zuhause. Die 3 waren heute alle Langschläfer. Aber als das Personal aufstand kam nur Ruby mit. Luna ließ sich Zeit. Als sich das kleine Wuschelchen sehen ließ versuchte es Ruby mit der Kontaktaufnahme. Sie rannte aber jedesmal so stürmisch auf sie zu das unsere Neue beizeiten die Flucht ergriff. Verständlich. Erst wird man tagelang angebrüllt und jetzt kommt die schwarze Katze plötzlich auf einen zugesaust. Die nächsten 6 Stunden ward Luna nicht gesehen. Wir suchten alles ab. Schließlich fanden wir sie unter Frauchens Bettdecke zusammengekuschelt.
Am Abend haben beide was gefressen. Das läuft übrigens noch nicht optimal. Unser Lackfellchen frisst mehr als sonst, Luna jetzt nicht sooo viel. kann aber durchaus noch die Aufregung über das neue Zuhause sein. Da heißt es wohl abwarten. Was übrigens immer geht, sind Snackstangen 😉

Ruby ist heute dazu übergegangen, Luna immer mal wieder am Hinterteil riechen zu wollen. Luna ist das nicht geheuer. Sobald sie sich zu Ruby herumdreht, kanns direkt passieren, dass unser Lackfellchen faucht. Luna wird sicher so langsam einen vertrauten Geruch angenommen haben und Ruby denkt, nun könne sie mal etwas forscher auf ihre neue Freundin zugehen. Quittiert diese das dann eher mit Ablehnung ist Bienchen ziemlich verunsichert.

Luna kuschelt bei HerrchenNaja aber ein kleiner Fortschritt ist das ja schon. Wir sind weiterhin guter Dinge.
Am Abend haben sich übrigens BEIDE Katzen auf der Couch eingefunden. Ruby lag bei Frauchen und Luna bei Herrchen auf der Kuscheldecke.

01.10. – Tag 6

Der Tag startete mit einer neuerlichen Premiere für Luna: Heute mussten tatsächlich beide Dosis zum Mäuse verdienen das Haus verlassen. Zumindest 4 Tage in der Woche wird ein solcher Tagesablauf nun Alltag in Luna’s neuem Heim. Als Frauchen gegen 5 Uhr aufstand, hatte Luna aber noch keine Lust, ihren Schlafplatz (noch immer auf dem Schrank) zu verlassen. Ruby hingegen trabte in freudiger Erwartung auf das Morgenmahl und ein Leckerli beim Gehen aus dem Wohnzimmer heran und mauzte Frauchen an.

Luna ihrerseits weckte mich gegen 6 Uhr mit einer kleinen Renneinlage durch sämtliche Räume. Besonders gut hat ihr dabei wohl das Schlafzimmer gefallen. Verständlich, ist es doch der einzige Raum in der Wohnung, der über Teppichboden verfügt. Da hat sie mit ihren kleinen Schneeschuhen noch den besten Grip 🙂

Auch als Herrchen dann 7 Uhr endlich aus dem Bett kam, war Luna munter. Sie lief direkt mit ins Bad, beobachtete mich bei der Morgentoilette, inspizierte Waschbecken und Wanne ausgiebig um dann wie ein geölter Blitz in die Küche zu rennen. Ruby beobachtete das Treiben vom Schuhschrank im Flur aus recht relaxt. Sie wusste ja auch schon, was als nächstes passieren wird.

Ruby mauztAuch wenn wir mit Ruby nicht sooo viele feste Rituale haben, eins funktioniert immer: die morgendliche Balkoninspektion. So auch heute. Dabei öffnet Herrchen die Balkontür, Ruby kommt angerast, direkt zum Kratzbaum, wo immer der selbe Sisalstamm bearbeitet wird (entsprechend sieht er auch aus). Danach springt Ruby hoch auf den Aussichtsposten und guckt, ob und was es denn neues gibt während Herrchen eine raucht. Dann gehts mit Karacho durchs Wohnzimmer in den Flur, wo sich die Dame auf dem Schuhschrank niederlässt und wartet, bis Herrchen endlich Jacke, Schuhe und Rucksack angezogen hat. Dann öffnet sich der Schuhschrank und 3 kleine Leckerlis landen in der Hand ihres Dosis. Ruby springt dann vom Schrank, geht zur Wohnzimmertür und wartet bis das erste Leckerli geschossen wird. Danach folgen die anderen beiden, dann verlässt Herrchen die Wohnung.

Luna hat sich das Spektakel von der Schlafzimmertür angeschaut. Natürlich hatte ich für sie auch 2 Leckerlis aus der Büchse gekramt. Sie war aber wohl etwas zu aufgeregt und schaute nur, was Ruby da trieb. Ich verließ die Wohnung. Was dann bis 15:30 Uhr passierte, wissen wir nicht – die beiden Fellnasen waren allein.

Wir denken allerdings das nicht allzu viel passiert ist. Zumindest war nix umgeschmissen oder umdekoriert. Ruby empfing ihr Frauchen laut mauzend an der Tür (auch das klappt immer prima) und war wohl ziemlich aufgedreht. Sie tollte umher, ging in einer der Kratzbaum-Mulden wie wild um und ließ Frauchen nur wenig Ruhe. Luna hingegen war nicht zu sehen. Zum Glück achten wir jetzt auch schon auf kleinste Unebenheiten an unseren Bettdecken. Unser Wuschelchen liebt es, unter der Bettdecke ihrer Dosis unentdeckt in Ruhe zu schlafen. So auch heute.

Kratzbaum reparierenWir haben nach dem Abendessen einen unserer alten Kratzbäume repariert – bei dem hatte es vor längerer Zeit mal wieder einen dieser (bei Billigbäumen üblichen) dürren Pappkerne entschärft. Heute wurde er durch Massivholz ersetzt und bietet hier nun einen weiteren Aussichtspunkt. Nachdem uns Luna gestern und vorgestern ein wenig schüchterner vorkam ist das heute irgendwie ganz anders. Luna spielte trotz Ruby’s Anwesenheit mal mit dem Sisalstrick, mal mit einem Bällchen. War so ziemlich das erste Mal, dass wir sie überhaupt spielen sehen haben. Sie taut wohl langsam auf.

Ruby & LunaDas war aber noch gar nicht mal das eigentliche Ereignis des Tages. Das kam, nachdem das neue Kratzbaumelement begutachtet wurde und Luna zum kuscheln auf Frauchens Decke kam. Wenig später näherte sich auch Ruby unserer Couch, beäugte die tretelnde Luna kurz, sprang dann hoch und ging nach einigen Streichlern auch auf die Decke. Die beiden Mäuse lagen also keine 20cm voneinander entfernt und rückten sogar noch näher zusammen. Ruby konnte Luna kurz am Hinterteil schnüffeln und auch Luna nahm mal eine kleine Geruchsprobe. Wir waren happy!

Klar, dass muss jetzt nicht heißen das die beiden schon beste Freunde sind. Ruby wollte sicher nur auf ihre Decke und da war es ihr eben mal egal das Luna in dem Moment gerade auf Selbiger treteln und nuckeln musste. Aber so ein bisschen entspannt wirkte das schon.

02.10. – Tag 7

Luna auf dem KleiderschrankHeute morgen bot sich Frauchen ein sehr interessantes Bild. Als sie aufstand, lugten sie 4 Katzenaugen von unserem Kleiderschrank aus an.Somit hatte Ruby die Nacht wohl endlich wieder auf ihrem angestammten Schlafplatz (ein kleines Bettchen auf dem Schrank) verbracht, Luna auf der Decke direkt davor, welche sie auch schon die letzten Tage als Schlafplatz benutzte.

Herrchen hatte heute Spätschicht. Das ändert am Tagesablauf insofern was, als das der faule Dosi sich 2 Stunden länger Zeit läßt, ehe er gedenkt aufzustehen. Gut, er geht am Vorabend auch etwas später ins Bett – das nutzte Luna gestern dann noch für eine kleine Kuscheleinheit und auch Ruby bekam etwas länger als üblich Aufmerksamkeit.

KratzbaumszeneTrotzdem schien das für unsere beiden Mietzen heute morgen kein Grund zu sein, Herrchen länger als den Tag davor schlafen zu lassen. Punkt 7 läuteten Ruby und Luna ihre erste Spielrunde ein. Ja, die verlief gefühlt sehr harmonisch – auch wenn uns Menschen das Jagen doch manchmal etwas hektisch vorkommen mag. Ich bin dann halt doch etwas eher aufgestanden um die beiden Spielmatzen mit etwas Futter zu besänftigen. So halbwegs gelang das.

Am Abend wurde in „alt bewährter“ Manier gekuschelt – Ruby bei Frauchen, Luna bei Herrchen. Gefaucht wird generell weniger. Heute war es sogar eher Luna, die ihren Unmut über Ruby’s allzu forsche Annäherungsversuche mal mit einem kleinen Fauchen quittierte.

03.10. – Tag 8

Am (und im) KüchenschrankWie schnell doch eine Woche herum ist. Ok, wahrscheinlich gehen derart ereignisreiche Zeiten eh gefühlt schneller vorüber. Heute war nun Feiertag. Zumindest für Herrchen Grund zur Freude auf ein verlängertes Wochenende. Selbst das Wetter spielte gut mit und so war der Plan, dem Garten mal wieder einen Besuch abzustatten. Wirklich Sorgen machten wir uns nicht mehr, dass es daheim während unserer Abwesenheit zu größeren Schäden an Einrichtung und/oder Katzen kommen könnte.

Trotzdem sind wir natürlich neugierig, was unsere beiden Fellnasen so treiben, wenn wir nicht daheim sind. Deshalb war es natürlich von Vorteil das gestern 2 Überwachungskameras bei uns ankamen, die der technik-affine Herr des Hauses direkt installierte bevor er das Haus mit Laptop und Webstick gen Garten verließ.

Ruby & Luna auf dem BalkonEin erster Testlauf zum Nachmittag lieferte bereits „spannende“ Ergebnisse. Wie es scheint, verbringen unsere Stubentiger die Zeit unserer Abwesenheit großteilig mit Schlafen. Ruby hielt ihren Nachmittagsschlaf auf dem Kleiderschrank in ihrem Bettchen ab, Luna entdeckten wir auf dem Kratzbaum im Wohnzimmer. Toll, was technisch so alles möglich ist *gg*.

Ansonsten war es für uns heute vor allem Zeit, ein Fazit zu ziehen:

Wir sind uns einig, hier eine mustergültige „Traumzusammenführung“ erlebt haben zu können. Ruby akzeptiert Luna in ihrem Reich. Da gibts sicher noch kleine Feinheiten, die geklärt werden müssen. Aber da sind wir uns sicher: Das machen die beiden Fellnasen im Laufe der nächsten Wochen unter sich aus – und das bestimmt auf eine friedliche Art und Weise.

Ruby faucht Luna nur noch sehr selten an. Heute war das der Fall, als Luna sie beim „Fangenspielen“ etwas zu sehr bedrängte. Nach dem Faucher ging Luna dann halt auf Sicherheitsabstand und alles war wieder fein. „Riechen“ können sich die Beiden aber recht gut. Luna schnuppert Ruby mittlerweile auch mal ganz ungeniert am Hinterteil. Da erntet sie kein Gefauche mehr. Anders herum ist es genauso.

gemeinsam Katzenmilch schlabbernSchön ist auch das Ruby und Luna kein größeres Problem haben, in einem Raum (direkt nebeneinander) zu speisen. Wir probierten das mal mit Katzenmilch aus. Selbst bei diesem Leckerli machen sie sich die Näpfe nicht streitig. Ruby mochte die Katzenmilch zwar nicht sooo gern wie Luna. Letztere wartete allerdings etwa 5 Minuten, ehe sie sich nach Rubys Abkehr an ihrem Napf zu Schaffen machte.

Wir werfen seit gestern auch diese Snackstangen  im Wohnzimmer wechselweise beiden Katzen zu – auch da gibts keinerlei Gezanke. Jede Miez frisst das ihr zugeworfene Stückchen. Auch ansonsten gehen sich unsere Lieblinge nicht aus dem Weg. Teilweise wird sogar schon miteinander gespielt.

Die Lehre, die wir bei unseren zwei bisherigen Zusammenführungen ziehen konnten ist, dass vor allem der Instinkt der Dosis über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Die Bediensteten sollten zumindest eine der beiden Mietzen ja gut genug kennen. Uns war klar das Ruby eine durchaus soziale Katze ist, die mit Artgenossen keine Probleme hat. Bei Luna hatten wir glücklicherweise den richtigen Riecher. Da wäre es einfach nicht sinnvoll gewesen, die beiden – wie man es oft ließt – lange erstmal in getrennten Räumen aneinander zu gewöhnen. Eine Nacht zum „Ankommen“ reichte Luna… danach ging alles den hier beschriebenen Weg. Wir sind glücklich!

Luna’s erste Woche

2 Gedanken zu „Luna’s erste Woche

  • 2. Oktober 2014 um 19:28
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    juhu, endlich wieder neue Story`s!!!!! Echt klasse. Ging ja wirklich schnell mit eurer neuen Miezi! Noch am 19.9. hat Jane mir ganz aufgeregt von dem negativen Felv Test von Ruby geschrieben und keine 2 Wochen später habt ihr euren neuen Mitbewohner schon da!!! Finde es super und freu mich auch immer wieder über neue Anekdoten aus eurem Katzenparadies!!!! Und für Jane: überleg es dir noch mal, ob du wirklich dieses Jahr noch mit dem Stricken anfangen willst!!!! Wirst dazu sicher keine ruhige Minute haben!!!!!*grins*

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    • 9. Oktober 2014 um 19:10
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      Nach den letzten Aktionen hier wirklich überlegenswert. Hier wird in einer Tour Fangen gespielt. Wie zwei Eichhörnchen rennen die den Kratzbaum rauf und runter. Wir sind bis auf wenige Kuschelminuten und Fressen reichen weitesgehend abgemeldet. *gg* Die Zwei beschäftigen sich gut alleine. Fressen nebeneinander klappt prima. Keiner klaut dem andern was und gefaucht wird schon seit Tagen nicht mehr. Ruby frißt wieder 1 A. Das freut uns sehr, haben manchmal gedacht sie verhunget uns noch. Also scheinbar alles richtig gemacht. Jippie!
      Danke für deinen (wie immer) süßen Kommentar.

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